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3 Gründe - Wissensmanagment - Organisation
3 Gründe für organisatorische Begleitung von modernen Wissensmanagementprojekten

Gründe, warum die Einführung von Wissensmanagementsystemen auch ein Change Projekt sind, gibt es viele. Wir gehen hier auf die 3 - unserer Erfahrung nach - wichtigsten Gründe ein.


1. Mehr als einen Hype, KEINE Shelfware

Wenn sich Unternehmen dafür entscheiden, eine Wissensmanagement-Lösung einzuführen, dann sind idealerweise alle Entscheidungsträger begeistert. Das Projektteam ist Feuer und Flamme und kann es kaum erwarten die Lösung umzusetzen und einzuführen. Optimal ist es, wenn sich auch alle Mitarbeiter auf die neue Software freuen und sie vom ersten Tag an ausgiebig nutzen - wie gewünscht und wie geplant. Soweit der Traum. Die Wirklichkeit ist vielfach anders, denn nicht jeder ist begeistert, ein neues Tool zu nutzen, viele orientieren sich am Verhalten und der Vorbildwirkung der Kollegen und manche wollen - aus welchen Gründen auch immer - ihr Wissen nicht teilen. Die Gründe, warum die Einführung von Wissensmanagement-Lösungen scheitert sind vielfältig. Fest steht, dass der erste Hype oft rasch vorbei ist oder im schlimmsten Fall das schöne neue Tool zur niemals genutzten Shelfware verkommt. Eine Wissensmanagement-Lösung einzuführen ist zumeist auch mit organisatorischen Änderungen, vielfach auch mit Änderungen in der Unternehmenskultur verbunden. Eventuell auftretende Unsicherheiten müssen wahrgenommen und ernst genommen werden.

   
2. Mitarbeiter an Bord holen und halten

Moderne Wissensmanagement-Systeme sind digitale, soziale Systeme. Soziale Systeme, egal ob in der realen oder der digitalen Welt, leben von Akzeptanz, Integration und aktiver Beteiligung. Die Mitarbeiter werden das neue System dann akzeptieren, wenn sie, bzw. ihre Vertreter, auch Teil der Projektplanung waren. Auch Pilotgruppen tragen dazu bei, ein System bekannt zu machen, zu testen und rasch zu etablieren. Ergänzend zur Integration der User in die Projektplanung und -umsetzung ist auch die Vorbildwirkung des Managements und der Führungskräfte von Bedeutung. Skeptische Mitarbeiter werden dann das neue Tool gerne nutzen, wenn sie sehen, dass die Nutzung von den Führungskräften gewünscht ist und vorgelebt wird - und nicht als unnötige Zeitverschwendung gesehen wird.

   
3. Quick Wins und nachhaltige Verbesserung mit dem Tool, das zu den täglichen Arbeitsabläufen passt

Sind wir nicht alle ein bisschen ungeduldig? Ok, es gibt Ausnahmen, aber die meisten von uns wollen rasch Erfolge sehen. Wir wollen sehen, dass etwas passiert, dass etwas weitergeht, dass das, was man tut, etwas bewirkt. Bei der Einführung von Wissensmanagementsystemen ist es ähnlich. Mitarbeiter bringen sich ein, wenn sie sehen, dass ihr Engagement sinnvoll ist, dass sie neue Systeme rasch testen können. Sie nutzen Softwareunterstützung gerne, wenn sie in den täglichen Arbeitsablauf und die restliche IT-Landschaft passt. Führungskräfte fördern das Engagement, wenn sie merken, dass sinnvolle Inputs kommen. Inputs, die einen ersten Erfolg des Wissensmanagementsystems spürbar oder auch messbar machen. Je rascher sie Quick Wins erzielen, desto besser holen und halten Sie Mitarbeiter an Bord. Sie erreichen rasch Akzeptanz und Engagement, verbessern nachhaltig Ihre Prozesse.

 

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Ihr Ansprechpartner
Thomas Mahringer
thomas.mahringer@dccs.at