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CIO Summit 2017
Be CIO - Ein persönlicher Rückblick auf den 10. CIO Summit

Bereits zum 10. Mal fand der Confare CIO Summit statt - diesmal mit dem treffenden Titel "Be CIO".

Und bereits zum zweiten Mal wurde die Veranstaltung in den beeindruckenden Räumen der Orangerie des Schlosses Schönbrunn abgehalten - frei nach dem Motto moderne Technologie trifft Historie.

Und das beherrschende Thema?

Bereits in den Eröffnungsvorträgen war das beherrschende Thema klar im Mittelpunkt - Digitalisierung. Was bedeutet sie für den CIO, was für die Wirtschaft und was für die Gesellschaft? In den einzelnen Vorträgen konnte man verschiedene Aspekte und Herangehensweisen an den Themenkomplex sehen. Sei es die Zusammenarbeit mit Startups, die Änderung der internen Firmenkultur um Innovation besser zu ermöglichen oder technische Aspekte wie Cloud, Cybercrime oder Blockchain.

Digitalisierung in der Bildung

Auch unser gemeinsam mit Hr. Markus Fischer vom Schulbuchverlag Veritas gehaltenen Vortrag mit dem Titel "Vom erfolgreichen Schulbuchverlag zum erfolgreichen digitalen Unternehmen" hat den Digitalisierungs-Bogen gespannt: von Änderungen in den Business Modellen über Änderungen in der Zusammenarbeit bis hin zum digitalen Arbeitsplatz und Technologien wie Office 365.

Alles nur Buzzwords?

Hörbar wurden auch kritische Töne - inwiefern man unter all den Buzzwords und Dingen, die man so tun muss, weil sie alle tun (oder wo zumindest alle sagen, dass Sie sie tun…) die eigentlichen Herausforderungen übersieht - z.B. dass man es immer noch mit Menschen als Mitarbeiter zu tu hat, die abgeholt und motiviert werden müssen.

Und der CIO Award geht an ...

Ein Höhepunkt war wie jedes Jahr die Verleihung des CIO Awards im Rahmen des Galadiners - die Auszeichnung ging diesmal an Andreas Kranabitl, Managing Director der SPAR-IT-Tochter SPAR Business Services (Kategorie Enterprise) sowie Christian Pfundner, Leiter EDV und Organisation bei Schrack Technik (Kategorie KMU)

Vorträge, Diskussionen und: Erkenntnisse

Nach zwei Tagen geprägt von interessanten Vorträgen und spannenden Diskussionen in den Vortragsälen oder im Ausstellungsbereich bleiben bei mir folgende Erkenntnisse:

  • So ziemlich jedes Unternehmen beschäftigt sich inzwischen in irgendeiner Weise bereits mit dem Thema Digitalisierung - die einen noch eher gedanklich, die anderen haben schon konkrete Pläne, erste umgesetzte Projekte und Maßnahmen.
  • Agile Methoden haben die Softwareentwicklungsabteilungen verlassen und werden immer mehr auch in anderen Bereichen bzw. im Management eingesetzt - als Voraussetzung, um die immer kürzeren Projekt- und Produktzyklen bei gleichzeitiger hoher Flexibilität überhaupt möglich zu machen
  • Im Zusammenhang mit den kurzen Zyklen und dem erhöhten Stellenwert von Innovation ist auch eine anderer Umgang mit Fehlern notwendig. Eine neue Kultur des Scheiterns sowie bewusst Risiken bei leistbaren Verlusten einzugehen ist notwendig - damit tut sich der eine oder andere Manager immer noch schwer.
  • Die Wichtigkeit von IT und Softwareentwicklung und damit auch des CIO's steigt und bekommt auch immer mehr Stellenwert bei Analysten, in Vorständen und auch in Aufsichtsräten.

Abschließend kann ich Confare nur zum gelungenen Event mit ca. 500 Gästen gratulieren - am besten mit dem Zitat eines ehemaligen Bewohners des Schloss Schönbrunn: "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!“

 
Ihr Ansprechpartner
Gerhard Schuster
gs@dccs.at