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Die Angst des CIO vor dem IT-Elfmeter
Die Angst des CIO vor dem IT-Elfmeter

Die Angst des CIO vor dem IT-Elfmeter

"Softwaremodernisierung und Elfmeterschießen haben was gemeinsam"

Beim Elferschießen kann man nur gewinnen oder verlieren. Dazwischen gibt es nichts. Null oder eins! Ein binäres System.

Vielfach glauben wir, dass auch Softwaremodernisierung mit einer endgültigen Entscheidung verbunden ist. Wir denken, dass wir nur gewinnen oder verlieren können. Wir denken, dass automatisch radikale Veränderungen mit einer Modernisierung verbunden sind und Seiteneffekte unausweichlich sind. Zugegeben, diese Fälle gibt es. Aber mit der richtigen Strategie vermeidet man diese Situation.

 

"Gesunder Respekt schärft unsere Sinne"

Tormänner bereiten sich auf den Elfmeterschuss vor. Und IT-Verantwortliche evaluieren Systeme, bewerten Technologien, prüfen ihre Möglichkeiten. Angst ist dabei ein schlechter Ratgeber, gesunder Respekt dagegen macht uns aufmerksam und fokussiert. Aufmerksam sein, eine Strategie haben, aus Erfahrung lernen, auch aus den Best Practice anderer, das sind Aspekte, die die Qualität unserer Entscheidungen verbessern.

"Es ist halt immer auch die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist"

Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen erfordert viel: Know-how, Erfahrung, Verständnis - und zu einem gewissen Grad auch Intuition. Tormann und IT-Verantwortlicher müssen sich in "Elfmetersituationen" für eine Vorgehensweise entscheiden - und im passenden Moment aktiv werden. Woran erkennt man nun den richtigen Zeitpunkt? Vielfach ist es ja ein schmales Zeitfenster, in dem man aktiv werden muss. In unseren Projekten sehen wir, dass bei unseren Kunden zumeist mehrere der folgenden Umstände eintreffen, die sie zum aktiv werden zwingen. Zu diesen Aspekten zählen u.a.:

  • Zukunftsunfähigkeit bestehender Systeme
    das heißt einerseits, dass Systeme aus der Wartung laufen und andererseits, dass am Arbeitsmarkt keine Technologie Know-how Träger mehr zu finden sind.
  • stetig wachsender Betriebs- und Wartungsaufwand
    mit der Geschlossenheit von Systemen ist immer auch eine Abschottung nach außen und zu anderen Systemen verbunden. Prozessänderungen können nur umständlich und langsam umgesetzt werden.
  • vorhandenen Sicherheitslücken
  • mangelnde Prozessanpassungsfähigkeit
    d.h. dass Prozessänderungen nur langsam umgesetzt werden können bzw. dass die Anbindung moderner Systeme nicht möglich ist
  • technischer Schuldenstand wächst stark
    Es gilt: je länger Sie nicht modernisieren, desto höher werden Ihre technischen Schulden - und desto höher ist der Aufwand, der schließlich mit einer erzwungenen Modernisierung verbunden ist. Ob es ein Vorteil oder Nachteil ist, dass diese technischen Schulden so nicht in den Bilanzen stehen und vom Controlling nicht betrachtet werden, sei dahingestellt.
  • Gefährdung des operativen Geschäfts
    wenn die letzten Know-how Träger abgehen (Arbeitsmarktdefizit, Ruhestand, Krankheit, Arbeitsplatzwechsel, …) steht das System alleine da. Und dann steht man vor den Fragen: wer traut sich das System anzugreifen? Es zu migrieren? Oder auch nur eine einzelne Codezeile zu ändern? Wer weiß, welche Folgen es hat, in einer Codezeile etwas zu ändern?

"Wir stellen uns der Herausforderung - haben ein Mittel gegen Ängste"

Mit einer guten Strategie, einer bewährten Vorgehensweise kann man sich den Ängsten, Sorgen und Bedenken in der Elfmetersituation weitgehend entziehen. Ob man sich für Renovierung im Sinne einer optischen Modernisierung entscheidet, Systeme modulweise durch zeitgemäße Lösungen ersetzt oder bestehende Systeme öffnet und Prozesse integriert, hängt von den individuellen Zielen ab. Diese Varianten sind nur drei, der möglichen Modernisierungsstrategien, die wir Ihnen im nächsten Blogbeitrag vorstellen wollen.

 

renovieren
öffnen und integrieren
schrittweise ablösen
APM - Application Portfolio Management

 

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