News

Software modernisieren und die Basis der Digitalisierung schaffen.
Software modernisieren und die Basis der Digitalisierung schaffen.

Moderne Software - das Fundament der Digitalisierung!

Wer seine Prozesse digitalisieren will, muss dazu auch vorhandene, für sich alleine stehende Systeme integrieren oder miteinander verbinden. Dazu braucht man eine gemeinsame Basis. Vielfach steht man dabei vor der Aufgabe, IT-Lösungen, die die Kernprozesse abwickeln, modernisieren zu müssen, bevor man sich an die Digitalisierungsaufgaben heranwagen kann.

 

Von Renovieren bis APM - Wie modernisiere ich nun meine Software?

Wir haben in den letzten Blogeinträgen darüber geschrieben, dass wir alle das Vertraute, Zuverlässige schätzen. Wir haben festgestellt, dass aber (irgendwann) der Zeitpunkt gekommen ist, wo man sich entscheidet (entscheiden muss oder will), die Komfortzone der vertrauten IT zu verlassen und in neue IT-Welten aufzubrechen. Abhängig von der jeweiligen Situation im Unternehmen sehen wir 4 mögliche Vorgehensstrategien, die sich bewährt haben.

 

Das DCCS Vorgehensmodell

Je nachdem, was unsere Kunden erreichen wollen, sehen wir  vier Stufen der Softwaremodernisierung:

  1. Renovieren
  2. Öffnen und integrieren
  3. Schrittweise ablösen
  4. APM - Application Portfolio Management.

1. Renovieren "Sehen Sie, das ist wie mit einem Gebäude. In der Substanz ist unsere IT völlig in Ordnung, aber die Optik ist hat nicht mehr ganz so cool."

Unter dem Begriff Renovieren fassen wir also alle Änderungen, Maßnahmen und Verbesserungen zusammen, die eine optische Modernisierung des IT-Systems bewirken.  Das geht von der Verbesserung der Usability über ein moderneres Design  bis zum Responsive Design, das über die bestehenden Applikationen gestülpt wird.

 

2. Integrieren und Öffnen "Unser System ist halt schon älter. Den Aufwand, der mit dem Wechsel auf ein modernes System verbunden ist, werden wir jetzt sicher nicht tragen! Aber die Anbindung von ein paar neuen Komponenten würde uns schon sehr viel bringen."

Nur weil ein System alt ist, ist es ja nicht schlecht. Im Gegenteil. Es hat eine Geschichte. Ist mit dem Unternehmen mitgewachsen. Bildet Kernprozesse ab, die sich über Jahre bewährt haben. Und ist so - mehr oder weniger - unverzichtbar.

Etablierte Systeme, wie die AS/400, sind aber zumeist in sich geschlossen. Somit sind sie zwar sehr sicher, behindern aber gleichzeitig die moderne Zusammenarbeit mit externen Partnern. Integrieren und öffnen heißt hier, dass man einzelne zeitgemäße Services an das AS/400 Kernsystem anbindet. Dass man zB dem Sales-Team oder Außendienstmitarbeitern an Kernsysteme angebundene IT-Lösungen zur Verfügung stellt, die eine moderne Arbeitsweise unterstützen.  Und die über Effizienzsteigerung auch wieder zur Rentabilität des Unternehmens beitragen.  Die Entscheidung liegt beim Kunden. Er bestimmt, welcher Service ihm den größten Nutzen bringt, welche IT-Lösung er an sein businesskritisches Kernsystem anbinden möchte, ohne das Kernsystem anzugreifen.

Integrieren und öffnen heißt auch, dass man das System auf sicherem Weg für die zeitgemäße Zusammenarbeit mit Partnern öffnen kann - nicht muss, aber kann, wenn man es will. Das kann zB ein Onlineshop, ein Lieferantenportal, ein Kundenportal oder ein Produktinformationssystem sein.

 

3. Schrittweise, modulweise Ablöse "IT ist keine Spielwiese für Pokerspieler. Wir legen Wert auch Sicherheit. Wir setzen unsere Strategie Schritt für Schritt um. In Etappen, die wir schaffen können."

Wenn das IT-Kernsystem älter ist und den Ansprüchen der modernen Arbeitswelt nicht mehr gerecht wird, muss das Unternehmen entscheiden, wie es seine Wettbewerbsvorteile IT-gestützt erhalten will. Man informiert sich in Fachmedien, bei persönlichen Kontakten und nutzt Beratungsleistungen. Am Ende bleiben 2 alternative Wege übrig: radikale Ablöse durch ein Standardsystem und die schrittweise Ablöse der Indiv-Software der Kernprozesse.

Die radikale Ablöse von IT-Kernsystemen bindet für lange Zeit vielfältige Ressourcen. Schrittweise, modulweise Ablöse führt ebenso zum Ziel. Sie löst Prozesse, und Systeme, die seit Jahren Wettbewerbsvorteile bringen, schrittweise durch zeitgemäße Technologien und Services ab. Mit der Entscheidung für eine schrittweise Ablösung haben Unternehmen die Möglichkeit, Tempo, Modulreihenfolge und Änderungsumfang selbst zu bestimmen.

Während die Gesamtablöse über Jahre Ressourcen und Budget bindet, bleibt man mit der schrittweisen Ablöse von Systemen flexibel. Ressourcen werden dann genutzt, wenn sie verfügbar sind. Änderungen erfolgen in Projektgrößen, die kalkulierbar, kontrollierbar und auch in ihrem Risiko abschätzbar sind. Statt eines langen Ablöseprozesses haben Sie kurze, überschaubare Änderungsprozesse.

 

4. Application Portfolio Management "Unsere Lösungen bleiben für immer jung?!"

Wer seine Applikationen ständig im Auge behält, der muss sich auch nicht mit Problemen veralteter Software auseinandersetzen. APM liegt im Trend. Im Application Portfolio Management bewertet man Applikationen hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Prozessunterstützung, Risiken und zukünftiger Nutzungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse der Analyse sind die Basis der Entscheidungen zur Weiterentwicklung der IT.

Der Nutzen eines konsequenten APM liegt:

  • in der gezielteren Ausrichtung von Investitionen
  • der Senkung operativer Kosten
  • in einer klareren IT Struktur da u.a. Redundanzen und ungenutzte Applikationen und Funktionen beseitigt werden
  • in der Reduzierung technischer Schulden
  • in der Vermeidung größerer Ablöseprojekte

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten. Für welchen Weg Sie sich auch immer entscheiden, wir beraten und begleiten Sie. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und unterstützen Sie gerne mit unserer IT-Expertise.