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Was Sie schon immer über Digitalisierung wissen wollten ...
Was Sie schon immer über Digitalisierung wissen wollten ...

Das Thema Digitalisierung scheint angekommen zu sein. Zu unserem Business Talk im Eventquartier in Wels fanden sich zahlreiche Teilnehmer ein, um die Ansätze der DCCS zu diesem Thema näher kennenzulernen. Die gesamte Bandbreite der Digitalisierung wurde anhand vieler bekannter und neuer Geschäftsfälle erläutert und auch anhand von konkreten Anwendungsfällen aus dem Business unserer Kunden näher beleuchtet.

Wie digitalisiere ich mein Unternehmen?

Christian Krenn (Business Development, DCCS) zeigte zunächst aus Consumersicht, an bekannten Beispielen wie Amazon, booking.com und airbnb, welche digitalen Geschäftsmodelle sich im B2C Bereich bereits etabliert haben und ging dann auch auf die unterschiedlichen Ansätze amerikanischer und europäischer Geschäftsstrategien im Digital-Business ein.

Sehr spannend wurde sein Vortrag, als es darum ging, auf welchen Säulen die digitale Transformation in Unternehmen basiert. Anhand vieler Anwendungsfälle österreichsicher Unternehmen erläuterte Christian, wie, mittels IT-Systemen und moderner Softwaretechnologien, Digitalisierungsbestrebungen unterstützt und ermöglicht werden. Der Kern des Vortrages beschäftigte sich damit, was Digitalisierung in den Branchen Industrie, Versicherungen, Automotive und auch in anderen Wirtschaftsbereichen bedeuten kann, und welche Digitalisierungsprojekte die digitale Transformation der Unternehmen unterstützen. Das bedeutet konkret, wie Geschäftsprozesse digitalisiert werden, neue Kundenservices angeboten werden können oder bspw. die Customer Experience erhöht werden kann.

Wie komme ich bei Toyota Frey schneller zu meinem Wunsch-Toyota?

Im zweiten Vortrag ging Stephan Meissner (Software Development Manager, DCCS) darauf ein, welche Anforderungen Kunden und Händler haben, wenn ein Auto gekauft werden soll. Ein wesentlicher Faktor beim Autokauf ist, wie schnell und einfach relevante Informationen über das benötigte Automodell dem Händler und in der Folge dem Endkunden zur Verfügung gestellt werden können, so dass der Kunde rascher eine Kaufentscheidung treffen kann. Die digitale Lieferauskunft spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Verdeutlicht wurde auch, dass nicht jedes Unternehmen innerhalb einer Branche exakt dieselben Geschäftsmodelle und Prozesse hat, und daher Unternehmen unterschiedliche Customer Experience bieten wollen. Toyota will seinen Kunden die Verfügbarkeit vergleichbarer Modelle rasch und einfach anbieten während bspw. Premiumhersteller wie Porsche oder Daimler ihren Kunden hochindividualisierbare Fahrzeuge anbieten wollen und mit anderen digitalen Kundenservices punkten.

Anhand des DCCS Vorgehensmodells zur Softwaremodernisierung, von der ersten Kundenanforderung bis zur fertigen Lösung, zeigte Stephan, wie die DCCS bei IT Projekten auf genau diese Kundenerwartungen eingeht, die Anforderungen im Kontext des Geschäftsmodells des Kunden analysiert und in Workshops die Lösung erarbeitet, die dann zeitnah in einem Prototyp zur Verfügung gestellt wird.

Wie Trodat mit digitalen Prozessen und Onlineshops traditionellen Produkten neue Perspektiven gibt.

Trodat hat bereits im Jahr 2000, damals für den Wachstumsmarkt USA, begonnen, ein E-Commerce Shop-System für Wieder-Verkäufer zu entwickeln, mit dem individualisierbare Stempel und Schilder verkauft werden können. Herr Wolfgang Denk (CIO, Trodat GmbH) stellte in seinem Vortrag vor, wie mit dem Shop-System uTypia B2B und B2C Bedürfnisse abgedeckt werden, und welche IT Herausforderungen vom Jahr 2000 bis heute zu bewältigen waren. So wurden bspw. alle wichtigen E-Procurement Lösungen integriert. Mittlerweile ist uTypia weltweit in 45 Ländern, 20 Sprachen und mehr als 600 Shops im Einsatz und generiert jährlich ca. 14 Mio. Euro Umsatz.

Andreas Rathmayr (Bereichsleiter Software & Services, DCCS) ergänzte aus Sicht der DCCS, was seit dem Jahr 2002, mit Unterstützung der DCCS, am Webshop und dem gesamten Bestellprozess softwaretechnisch weiterentwickelt wurde, wie sich unterschiedliche Technologien in dieser Zeit etabliert haben und anhand welchen Konzepts die Software laufend modernisiert wurde bzw. wird.